Schach - Ergebnisse

 

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  Schach 15.07.2022 08:22:38
Wettkampfjahr 2022
07. - 10. Juli 2022

1. Elo-Turnier in Rüdersdorf - Turniersieger Thomas Noack
Vom Setzplatz sieben aus ging er beim 1. Rüdersdorfer Elo-Turniers vom 7. bis 10. Juli 2022 ins 6-rundige Rennen, um am Ende nur zwei halbe Punkte abzugeben. Mitentscheidend für den Erfolg war sein Sieg gegen die internationale Meisterin (WIM) Evelyn Wagenschütz vom gastgebenden SV Glück auf Rüdersdorf, die wertzahlmäßig höher einzuschätzen war und sich mit dem Silberrang begnügen musste. Für Arne Kaplan (11 Jahre) und Max Oramus (12 Jahre) war es ein wichtiges Turnier! Weitere Erfahrungen sammeln, Trainingsinhalte umsetzen und immer wieder neue Ideen in die Partien einfließen zu lassen, war hier entscheidend. Beide haben - nicht nur nach meiner Einschätzung - eine große Zukunft vor sich. Unsere Trainerin Kristine Pews spielte binnen Wochenfrist ihr zweites ‚Comeback-Turnier‘ nach einer gut zehnjährigen Turnierpause. Eine längere Abstinenz von Turnieren hatte auch der USC-Rückkehrer Mathias Klein hinter sich und kann mit seinen gezeigten Leistungen mehr als zufrieden sein. Schließlich freuten sich über einige Sonderpreise:
Arne Kaplan (2. Platz DWZ U 1300 / 2. Platz Jugend), Mathias Klein (3. Platz DWZ U 1300) und Max Oramus (4. Platz DWZ U 1300 / 3. Platz Jugend)-



v.l.: Thomas Noack, Max Oramus, Kristine Pews, Arne Kaplan, Mathias Klein
Foto: Beata Oramus
19. Juni 2022

Oberliga - wir kommen
Ach nee, wir sind ja schon da! Am 19. Juni 2022, 13:57 Uhr, 38 Sekunden (gerechnet nach mitteleuropäischer USC-Sommerschachzeit GMT = „Großartiger Mannschafts Triumph“ und nicht etwa wie so manche Untertanen der Queen Gibraltarfelsenfest behaupten „Greenwich Mean Time“) stand der Titel des Brandenburger Mannschaftsmeisters und Aufsteigers fest. Sechs Punkte waren zusammen und selbst bei einem 8:0-Kantersieg des Konkurrenten SG Lok Brandenburg in der Parallelbegegnung mit dem drittplatzierten Potsdamer SV Mitte I konnte unser König nicht mehr Matt gesetzt werden. In Lindow/Mark war für Grit Lippert und Thorsten Müller leider kein Gegner vorgesehen und nach einer halben Stunde Wartezeit stand es 2:0 für uns. Hatte Thomas Noack eine Woche zuvor noch sechs Stunden gespielt um den Sieg einzufahren, verspürte er diesmal dazu keine Lust und zwang seinen Gegner bereits nach 80 Minuten zur Aufgabe. Michael Ziern schob drei Zentralbauern vor, sodass diese die gegnerischen Figuren beschäftigten, während er sich erfolgreich dem feindlichen König „widmen“ konnte. Wie schon bei unserem Wettkampf an gleicher Stelle Ende 2018, traf Jan Grabowski wieder auf den gleichen internationalen Titelträger. Und wieder endete die Partie mit einer Punkteteilung. Mit nunmehr 4.5 Punkten hatten wir den Wettkampf gewonnen. Doch wir mussten noch „nachlegen“. Zu ungewiss war das Ergebnis unserer Konkurrenz in Brandenburg/Havel. Daniel Lippert „bog“ in ein Endspiel mit Türmen und Bauern ein, während Sven Krannich einen Turm für einen Läufer hergab. Normalerweise kein so gutes Geschäft, doch er hatte alles genau berechnet und kurz vor dem Matt gab sein Gegner auf. Mannschaftsdienlich machte Bernd Ketelhöhn nun in einer für ihn vorteilhaften Stellung remis; die erhofften sechs Punkte waren beisammen und Landesligaturniersieg nebst Aufstieg perfekt. Daniel Lippert spielte noch eine gute Stunde weiter und wurde mit dem Partiegewinn belohnt. Brandenburger Mannschaftsmeister; der größte Erfolg in 23 Jahren Abteilungsgeschichte mit einigen Höhen und noch mehr Tiefen. Britta Wöllner und Torsten Bergk vom USC-Vorstand, Kristine Pews und Thomas Noack von der Abteilung haben viel erlebt, auch mitgelitten und uns immer unterstützt. Vielen herzlichen Dank dafür! Nun also wartet die dritthöchste deutsche Spielklasse ab Herbst auf uns. Was soll sie auch sonst machen außer auf uns zu warten? Hat ja eh nix besseres zu tun. Unser Team bleibt bis auf eine Ausnahme zusammen. Abwerbungen von anderen Vereinen sind tabu! Wir wollen nicht, dass auf unserem Brett „gewildert“ wird und wir „wildern“ auch woanders nicht.

12. Juni 2022

Landesliga - Matchball fast vergeben

Um es vorweg zu sagen: es war der von uns erwartete harte Kampf. Am 12. Juni 2022 mit der Nachholbegegnung aus der fünften Runde der Landesliga. Beim dritten Aufeinandertreffen mit dem Potsdamer SV Mitte in vier Wochen kam die von der Papierform her leichteste Aufgabe zu uns: Potsdamer SV Mitte II. Waren wir im Pokal an vier Brettern vor einigen Wochen noch unterlegen und besiegten danach deren erste Achtermannschaft, ging es nun gegen das vermeintlich schwächere zweite Potsdamer Team. ‚Ändere niemals eine erfolgreiche Mannschaft‘ lautet ein Sprichwort und daran hielten wir uns. Es saß also exakt die gleiche USC-Besetzung um 10 Uhr an den Brettern, die zuvor den Potsdamer SV Mitte I mit 6:2 nach Hause schickte. Den Auftakt machte nach über zwei Stunden Thorsten Müller zwar mit einem Mehrbauern, aber dafür dem schlechteren Läufer und einer Punkteteilung. Weitere Remisergebnisse gab es von Grit Lippert und Sven Krannich. Daniel Lippert hatte einen Springer mehr, konnte diesen jedoch lange Zeit nicht gewinnbringend einsetzen. Bernd Ketelhöhn hätte die Dame gewinnen können, tat dies leider nicht und verlor. Eher dunkle Wolken lagen über den Brettern von Jan Grabowski und Thomas Noack, während für den Spitzenspieler Tomasz Galazewski noch Hoffnung auf den sechsten Punkt in der sechsten Partie aufkam. Jan Grabowski musste sich dem ihm gegenübersitzenden FideMeister beugen und wir lagen nach gut vier Stunden mit 1.5 zu 3.5 Punkten hinten. Daran änderte auch die reizvolle Aufgabe des Schiedsrichters nichts, der gefühlt alle zehn Minuten das Fenster im schwül-warmen Raum schloss, weil sich eine Autoalarmanlage gut hörbar bemerkbar machte. Daniel Lippert konnte die Dame und damit die Partie gewinnen, Tomasz Galazewski willigte in ein Remis ein und Thomas Noack ‚knetete‘ die Stellung mit zwei Türmen und einem Bauern auf seiner Seite, gegen einen Turm, einen Läufer und einem Bauern. Zum Glück waren die Könige auch noch auf dem Brett, sodass die feindliche Majestät abgeschnitten wurde und Thomas Noack nach sechs Stunden Spielzeit das 4:4 und damit die Vizemeisterschaft vorzeitig sicherte. Doch noch ist Luft nach oben, denn am 19. Juni 2022 geht es zum SC Lindow und ein hoher USC-Sieg könnte den Brandenburger Meistertitel und damit den Aufstieg in die dritthöchste deutsche Liga bedeuten.
 
22. Mai 2022

Landesliga - nach Sieg, das Tor bleibt offen

Am 22. Mai 2022 war der Mitfavorit auf den Aufstieg in die Oberliga, der Potsdamer SV Mitte I zu Gast. Denn eine weitere Runde der Landesliga stand auf dem Programm. Apropos ‚stand‘. Nach etwa neunzig Minuten standen ‚Zuschauertrauben‘ rund um das Brett von Sven Krannich. Er stand nämlich auf dem Standpunkt, es ginge gut wenn er seinem Gegner einfach einen Turm zum wegnehmen hinstellt. Hätte Sven von den Zuschauern Eintritt genommen, wäre es ein schönes Taschengeld gewesen. Nicht nur die Hoffnung des Mannschaftsleiters war es, er möge als Mathematiker alles ganz genau berechnet haben. Zunächst blieb besagter Turm jedoch unangetastet. Eine halbe Stunde später war der ‚Arbeitstag‘ von Thomas Noack beendet. Die punktgenaue Vorbereitung auf seinen Spielpartner brachte ihm eine ‚1‘ auf dem Ergebniszettel. Daniel Lippert hatte an dem Tag Geburtstag und wie verbringt ein Schachspieler seinen Geburtstag? Richtig! Mit Schachspielen und in seinem Falle auch noch mit gewinnen. Sven Krannich war zwischenzeitlich nicht nur seinen Turm losgeworden (endlich), sondern auch noch drei seiner Bauern. Er rettete sich vor dem Partieverlust mit einer dreimaligen Stellungswiederholung, die gemäß internationalen Regeln die Punkteteilung bedeutete. Mit dem Partiegewinn von Grit Lippert hatten wir nach 3.5 Stunden 3.5 Punkte auf dem Konto. Vier Partien liefen noch und es musste nur noch ein Punkt her zum Matchgewinn. Damit aus dem ‚Matchgewinn‘ kein ‚Matschgewinn‘ wurde, sorgte zunächst Jan Grabowski mit seinem Remis für zumindest einen Mannschaftspunkt. Bernd Ketelhöhn vereinbarte in einer für ihn sehr vorteilhaften Position im Mannschaftsinteresse ebenfalls ein Remis. Damit waren 4.5 Punkte und der Mannschaftssieg eingefahren. Tomasz Galazewski gewann schließlich am Spitzenbrett und Thorsten Müller steuerte ein Remis zum 6:2-Sieg bei. In drei Wochen kommt es zu einer erneuten Begegnung mit diesem spielstarken Verein aus der Landeshauptstadt. Dann ist die nicht wesentlich schwächere zweite Mannschaft des Potsdamer SV Mitte zu Gast. Diese wird natürlich alles daran setzen, den USC-ern die Aufstiegsbegeisterung zu vermiesen. Doch bis zu diesem Wettkampf genießen wir die offene Tür zur Oberliga.
 
14. Mai 2022

Nie wieder Pokal! - Niederlage gegen einen starken Gegner


Elf Jahre nach dem Erreichen des Halbfinales, der bisher besten USC-Platzierung bei der Landes-Pokal-Mannschaftsmeisterschaft, unternahm das Viererteam im Viertelfinale am 14. Mai 2022 einen weiteren Anlauf. Nach vier Stunden Spielzeit beim Potsdamer SV Mitte I stand es 2:2. Gegen die mit drei internationalen Titelträgern angetretenen Hauptstädter gewannen Tomasz Galazewski und Daniel Lippert ihre Partien. Da auch die zweite Wertung unentschieden war, mussten Stichkampfpartien mit jeweils 5 Minuten Bedenkzeit für jeden die Entscheidung bringen. Hier gelang nur Daniel Lippert ein Remis und damit schieden die Frankfurter aus. Thorsten Müller drückte hinterher die Stimmung am treffendsten aus: „nie wieder Pokal!” ‚Das ist einfach nicht unser Wettbewerb‘ könnte man hinzufügen. In gut einer Woche, dann an acht Brettern, gibt es fast so etwas wie eine Revanche in der Landesliga. Im Heimspiel gegen die Potsdamer steht eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf in die Oberliga; der dritthöchsten deutschen Spielklasse, an.
 
08. Mai 2022

Landesliga, ein weiterer Sieg - Cottbus ist mehr als Energie



Und es bedurfte schon viel Energie für das USC-Team, um am 8. Mai 2022 in der Lausitz zu gewinnen. Kurzfristig änderte sich der Spielort und pünktlich um 10 Uhr trafen wir im „Clubtreff des SK Endspurt“ ein. Ein ‚Endspurt‘ war es indes noch nicht. Obwohl wir den sechsten von neun Wettkämpfen in dieser Landesliga-Saison bestritten. Gemäß Ansetzung stand erst der dritte Spieltag auf dem Programm. Corona sei undank. Für unseren Spitzenspieler Tomasz Galazewski kam die frühere Frauen-Bundesligaspielerin Grit Lippert ins Team und so konnte sie den Muttertag einige Stunden etwa drei Meter Luftlinie von ihrem Sohn entfernt verbringen. Nach 36 Minuten und 11 Zügen war für Michael Ziern der „Arbeitstag“ bereits beendet. Remis in einer ihm und dem Gegenpart bekannten Zugwiederholungsvariante. Gut drei Stunden ereignete sich ergebnismäßig nichts. Auf allen sieben Brettern wurde engagiert gekämpft. Thomas Noack stellte zwei seiner Bauern zum chillen neben das Brett, wobei sein Gegenspieler es ihm nicht gleichtat. Sven Krannich ist für jeden Gegner immer noch kreuzgefährlich, besonders wenn er die heller lackierten Figuren befehligt. Vor stets neue Probleme stellte Daniel Lippert sein Gegenüber bis dieser aufgab. Grit Lippert musste ein Remisangebot in ausgeglichener Stellung ablehnen, weil es der Mannschaftsleiter für richtig hielt. Jan Grabowski und Thorsten Müller steuerten auf Remisendspiele zu und Bernd Ketelhöhn hielt die Remisbreite ein. Die vierte Stunde Spielzeit verging und dank Sven Krannich und dem Gegner von Grit Lippert, der eine Springergabel (Angriff gleichzeitig auf König und Läufer) übersah, stand es 3.5:0.5 für die Gäste. Die Gegenwehr von Thomas Noack war vergebens und auf den Brettern von Jan Grabowski, Thorsten Müller und Bernd Ketelhöhn standen ausgeglichene Stellungen. Mittlerweile war die fünfte Stunde angebrochen und als erste willigte die Gegnerin von Jan Grabowski in die Punkteteilung ein. Stand: 4:2 bei zwei ausstehenden Partien. Für Thorsten Müller ergab sich plötzlich die Möglichkeit eines Konterangriffs, der jedoch nicht ganz eindeutig war. Mannschaftsdienlich verzichtete er auf das Wagnis, schlug Remis vor, was der Gegner annahm. Mannschaftsgewinn für den USC. Kurz danach willigte der Gegenspieler von Bernd Ketelhöhn in die Punkteteilung ein. Mit zwei Mannschaftspunkten und fünf Brettpunkten ging es zurück. Die halbe Mannschaft hat nun ein Wochenende frei, während die andere Hälfte am 14. Mai nach Potsdam zum Brandenburger Pokal-Viertelfinale muss. Der Gegner Potsdamer SV Mitte kommt am 22. Mai zum vorentscheidenden Aufstiegsduell an acht Brettern in die Oderstadt. 
24. April 2022

Landesliga, Sieg auswärts - Tür und Tor sind offen für das Oberligahaus
Durch den kampflosen Gewinn in der Runde zuvor, befand sich das USC-Team auf dem zweiten Platz in der Landesliga. Mit diesem im Gepäck ging es am 24. April 2022 zum Spitzenreiter nach Brandenburg an der Havel. Der Schiedsrichter hatte beim übertragen der Frankfurter Aufstellung in die Ergebnisliste die Namen an den Brettern sechs und sieben vertauscht. Doch schnell bemerkte er seinen Fauxpas. Kann vorkommen. Während die Gäste in Bestbesetzung antraten, kam bei der SG Lok Brandenburg erstmals in dieser Saison eine frühere deutsche Jugendmeisterin zum Einsatz. Sie dürfte zu den wenigen lebenden Menschen gehören, nach denen ein Schachklub mit über 30 Mitgliedern benannt ist (kein Scherz). Auf Frankfurter Seite saß ihr Sven Krannich gut sechs Stunden als Spielpartner gegenüber. Doch greifen wir nicht vor! Auch nach gut dreistündigen Bemühungen auf allen Brettern, war noch keine eindeutige Tendenz zu erkennen. Als erster sah der internationale Titelträger, der unserem Tomasz Galazewski gegenüber saß, ein, dass eine Weiterführung der Partie wenig Sinn hätte und gab auf. Kurz danach teilte Michael Ziern seinen Punkt mit dem Gegner. Aus einer schlechteren Position hatte er sich gut heraus manövriert. Jan Grabowski spielte ebenfalls Remis und Daniel Lippert, ihm saß der zweite internationale Titelträger gegenüber, konnte trotz seiner gedrückten Stellung eine Unachtsamkeit ausnutzen und gewann. Es stand nun 3:1 für die Frankfurter. Nach einer weiteren Stunde unterlief Thorsten Müller ein Fehler, was zur baldigen Partieaufgabe führte. Durch den Lichteinfall eines in einer Dachschrägen befindlichen Fensters, erstrahlte lange Zeit das Brett von Thomas Noack. Diese Sonnen- und Eingebungsstrahlen wurden zwar durch zwei aufgeklappte Klappschachbretter, rechtwinkelig im Dreieck, diagonal Kante auf Kante, kreuz und quer über Eck, versetzt aufgesetzt, doch der Strahlenvermeidungserfolg war eher gering. Ganz im Gegensatz zum Erfolg auf dem Brett für Thomas Noack. Sein Gegner versuchte zu bluffen mit der Bemerkung, einen Zug wolle er noch machen und stellte seinen Springer wegnehmbereit hin. Zum Glück sah sich Thomas die Sache genauer an und merkte, dass ihm dieses wegnehmen noch ziemliche Schwierigkeiten bereitet hätte. Punkt für Frankfurt! Somit war den USC-ern ein Mannschaftspunkt sicher. Zwei Partien liefen noch. Bernd Ketelhöhn hatte zunächst ein freies Figurenspiel, während sich bei seinem Gegner zwei Bauern, zwei Springer, zwei Läufer, zwei Türme und eine Dame dicht an dicht auf neun Feldern im Block tummelten. Eine recht seltene Konstellation … also jetzt nicht die Band „New Kids on the Block“, sondern eher „Neun Pieces on the Block“. Bernd wickelte in ein Remisendspiel ab und sicherte dem USC-Team damit den Sieg. Sven Krannich kämpfte und kämpfte und setzte seine Hoffnungen vor allem auf einen Bauern, der zur gegnerischen Grundreihe unterwegs war. Und er läuft und läuft und läuft. So hieß es früher mal in der Werbung für ein Insekt mit einem Autonamen. Leider kam dieser Bauer, selbst mit einem Artgenossen im Schlepptau, nicht ans Ziel. Aber 4.5:3.5 Brettpunkte bedeuteten nicht nur den Mannschaftssieg und zwei Mannschaftspunkte gegen den Abstieg. Nein, das Abstiegsgespenst ist endgültig vertrieben. Im Gegenteil: das USC-Team hat sich einer Brandenburger Spitzenmannschaft und früherem Oberligisten als ebenbürtig erwiesen und diesmal dabei auch ein bisschen Glück gehabt. Mehr nicht. Noch vier schwere Wettkämpfe und die Frankfurter können aus eigener Kraft ins Oberligahaus einziehen. Tür und Tor sind jetzt offen.

09. - 12.04.2022

Landesmeiterschaften im Schloss & Gut Liebenberg - Max Leonhardt bereits vorzeitig Landesmeister

Bei der Landesmeisterschaft U 10 stand Max Leonhardt bereits eine Runde vor Schluss als Turniersieger fest. Er gewann schließlich auch die letzte Partie und beendete das Turnier im Schloss & Gut Liebenberg vom 9. bis 12. April 2022 mit 6.5 Punkten aus 7 Partien. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft vom 4. bis 12. Juni 2022 in Willingen. Pauline Pohland startete eine Altersklasse höher und wurde im U 16-Turnier dritte. Konstantin Emanuel Kühn und Arne Kaplan belegten punktgleich den sechsten Platz in der Altersklasse U 12.

03. April 2022

3. Dg- Landesliga Heimwettkampf - Unentschieden - Klingelingeling, Klingelingeling

...hier kommt der Partieverlustmann. Beim Wettkampf der USC-er am 3. April 2022 gegen ESV 1949 Eberswalde I gab der Frankfurter Mannschaftsleiter dem Gastteam erst einmal eine falsche Adresse. Auch auf dem Gelände der Gerstenberger Höfe, doch nach zwei Mal um die Ecke konnte es losgehen. Gut drei Stunden mühten sich beide Achtermannschaften; hier ein leichter Vorteil, dort eine unvorteilhafte Stellung. Bewegung kam in die Sache, als der jahrelange Frontmann der Gastgeber, Jan Grabowski, eine Bewegung in Richtung seines über der Stuhllehne parkenden Mantels machte. Denn sein Handy erwachte und machte sich lautstark bemerkbar. Der Schiedsrichter fragte den Gegner, ob dieser den Partiegewinn beanspruchte, was dieser bejahte. Gemäß den internationalen Regeln zieht Handyklingeln im Turnierraum den Partieverlust nach sich. Nun hieß es noch mehr kämpfen, denn die Gastmannschaft, ersatzgeschwächt angetreten, konnte auf fast allen Brettern das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten. Bedrohlich war die knapper werdende Bedenkzeit von Thorsten Müller und Daniel Lippert, die ihre Partien dennoch in den Remishafen steuerten. Ein Remis war auch das Ergebnis bei Michael Ziern und Bernd Ketelhöhn. Wobei letzterer zwischendurch einmal noch zwei Sekunden „Bedenkzeit“ hatte und nur durch den Zeitzuschlag von 30 Sekunden pro Zug wieder mitmischen konnte. Ansgar Müller opferte einen Turm für gute Angriffschancen, doch erwiesen sich diese leider als trügerisch und er verlor. Tomasz Galazewski und Grit Lippert sorgten mit ihren Partiegewinnen nach über vier Stunden Spielzeit zumindest für ein 4:4-Unentschieden und einen halbwegs versöhnlichen Abschluss dieses Spieltages. Die Tabelle ist wenig aussagekräftig wegen diverser Spielausfälle und Verschiebungen. Eine Woche später sind die Schachspieler wieder im Einsatz, dann steht die verschobene Begegnung mit dem SC Empor Potsdam II auf dem Schachzettel.
20. März 2022

Zweites Spiel, zweiter Sieg - 2. Dg. Landesliga in Oranienburg

Mit zwei Autos sowie Bernd Ketelhöhn und Thorsten Müller als Fahrer, ging es am 20. März 2022 zur sechsten Runde nach Oranienburg. Für das USC-Team war es erst die zweite Landesliga-Begegnung in der am 21. November 2021 begonnenen Saison. „CNN“ heißt ein bekannter Nachrichtensender. Bei uns wohl eher „CMM“ = Corona Machts Möglich. Bei den heutigen Preisen war spritsparendes Fahren erste Schachbürgerpflicht. Die nette Stimme aus dem Off mahnte kurz vor dem Ziel und riet wegen eines Unfalls eine Autobahnausfahrt früher zu nehmen. Denn genau die ursprünglich angestrebte Ausfahrtspur war der Unfallort. Diese Information erreichte jedoch nur 50 % unseres Teams und diese saß auch noch im zweiten - vorschriftsmäßig dem ersten Gefährt folgenden - Wagen. Minuten später, beide Frankfurter Autos bevölkerten noch die Bundesautobahn, riet die immer noch verständnisvolle Stimme eine Station weiterzufahren, zu drehen und von der anderen Seite die gewünschte Ausfahrt zu nehmen. Überängstliche Naturen wie etwa Rambo oder Jason Statham hätten das Problem vielleicht anders gelöst… Am Ausfahrtort unserer Wünsche angekommen war vom Unfall nix mehr zu sehen. Mit „Wer zu spät kommt“ beginnt ein vielfach falsch zitiertes Zitat, doch „Wer noch später kommt, hat freie Fahrt“ kam uns spontan in den Sinn. Am Bürgerzentrum angekommen erwartete uns bereits die Preußen-Mannschaft, die ebenfalls in Oranienburg spielte. Unseren Mannschaftsleiter erwartete auch noch etwas, nämlich ein ihm gegenüber stehender leerer Stuhl. Er hatte keinen Gegner und gewann kampflos. Lange Zeit passierte wenig, bis ein Läufer von Bernd Ketelhöhn an diesem Sonntag lieber chillen wollte und vom Brett verschwand. Ohne Kompensation, weshalb der Frankfurter gleich aufgab.
Man kann sagen Hex-hex.
Da waren es nur noch sechs.
Michael Ziern drohte einen Springer zu gewinnen, was der Gegner einsah und zum Springer- und Partiegewinn gratulierte. Ansgar Müllers Angriff auf der weißen Diagonalen war stark und veranlasste den Spielpartner zur Aufgabe.
Zwei Frankfurter gewinnen, keiner verliert,
da waren sie nur noch zu viert.
An den Brettern fünf bis acht wurden somit drei Punkte eingesammelt. Nun galt es für die spielstärksten Frankfurter noch 1.5 Punkte zu erkämpfen für den Matchgewinn. Eine weitere Stunde verging. Einen kleinen Dämpfer erhielt dieser Plan durch die Niederlage von Thomas Noack. Irgendwie ging in der Schlussstellung für seine Figuren gar nix mehr. „Zugzwang“ sagen die Experten hier wohl. Dafür konnte Daniel Lippert überzeugend gewinnen. Auch Brett drei und vier waren somit fertig.
Thomas Pech war vielleicht mit dabei,
denn da waren es nur noch zwei.
Tomasz Galazewski hatte am Spitzenbrett die ganze Zeit über Druck, bog in ein Turm-/Bauernendspiel ein und gewann. Ebenfalls druckvoll agierte Thorsten Müller, doch irgendwie reichten die Mehrbauern im Springerendspiel nicht zum Sieg aus: Remis.
So konnten wir zwei wichtige Mannschaftspunkte und 5.5 Brettpunkte im Kampf gegen den Abstieg einsammeln. Dazu der Vorschlag von Bernd Ketelhöhn, er spiele in der nächsten Saison in einer zweiten USC-Mannschaft. Der Mannschaftsleiter verfeinerte die Idee sogleich großartig damit, Bernd könnte dann Mannschaftsleiter, Fahrer, Organisator, Kaffeekocher und einziger Spieler zugleich sein.
Wettkampfjahr 2021
18. Dezember 2021

Weihnachts-Schnellschachturnier

Für das am 18. Dezember 2021 in Rüdersdorf abgesagte Schnellschachturnier wurde kurzfristig am gleichen Tag ein internes Turnier mit 15 Minuten Bedenkzeit durchgeführt. Überlegen setzte sich verlustpunktfrei Thomas Noack mit der optimalen Punkteausbeute (9 Partien = 9 Punkte) durch. Ernsthaft in Verlustgefahr geriet er in der Schlussrunde nur gegen den elfjährigen Arne Kaplan. Die frühere Frauen-Bundesligaspielerin Grit Lippert folgte auf dem zweiten Platz und die talentierten Nachwuchsspieler Pauline Pohland (12 Jahre), Konstantin Emanuel Kühn und Max Oramus (beide 11 Jahre) folgten auf den weiteren Plätzen. Die Trainerin Kristine Pews ist es schon gewohnt, dass sich gegen sie ihre Schützlinge immer besonders anstrengen. Alle Teilnehmer brachten Weihnachtsknabbereien mit und Thomas Noack stellte drei Sachpreise zur Verfügung, die verlost wurden.


Foto: Max Oramus
21. November 2021

Eng wars - 1. Dg. Landesliga

Die Überschrift bezieht sich eher auf die dicht an dicht gestellten Turnierbedingungen, als auf das Ergebnis. Am 21. November 2021 fuhren drei Autos nach Lübbenau zum ersten und wohl schon vorentscheidenden Wettkampf (Stichwort: Abstiegskampf) der neuen Landesligasaison. Der vorausfahrende Sven Krannich und die vorausschauende Stimme aus dem Weltall folgten in Birkenhainchen einer Umleitung, um nach 100 Metern eine 180-Grad-Wendung hinzulegen. Auf dem kleinen Dorfparkplatz klärte uns der nebenan parkende Thorsten Müller darüber auf, dass die Umleitung nur für alle über 7,5 Tonnen Wiegende gelte. Mein abwägend prüfender und waagewiegender Blick galt dem neben mir sitzenden Thomas Noack. Doch Sven Krannich legte als studierter Mathematiker fest: unser Vierergefährt reiße die 7,5-Meßlatte nicht. Glück gehabt! Die nächste Herausforderung wartete in Lübben in Form einer unübersichtlichen Baustelle. Sven Krannich entschied sich für eine verheißungsvolle Nebendiagonale nebst eingepreister, intensiver Prüfung der Stoßdämpfer. Dem Kopfsteinpflaster nach drei Minuten adieu sagend gelangten wir wieder zur Hauptstraße. Am Spielort angekommen folgte eine weitere Aufklärung von Thorsten Müller. Wir ahnten es indes schon: wir hätten in Lübben Kopfsteinpflaster vermeidend einfach geradeaus fahren sollen.
Wie immer gaben sich die Gastgeber von der Spreewald Schachgemeinschaft Lübbenau alle Mühe bis hin zu Partieformularen mit USC-Logo und Namensschildern an den Brettern für uns Gäste. Nach zwei Stunden Spielzeit teilte mir Sven Krannich seine Punkteteilung mit. Kurz darauf passte ein Springer von Bernd Ketelhöhn nicht auf und verließ - ohne eine Kompensation hinterlassend - fluchtartig das Schachbrett. Was für Bernd gleichzeitig den Partieverlust bedeutete. Statt einer komfortablen Führung lagen wir 0.5:1.5 zurück. Grund zur Hoffnung gab uns der 14-jährige Ansgar Müller mit seiner vorteilhaften Stellung. Auch am Spitzenbrett sah es für unseren Tomasz Galazewski und Jan Grabowski auf dem Nachbarbrett günstig aus. Sorge machte wohl nicht nur mir Thomas Noack und seine schwer einzuschätzende Position. Jan Grabowski einigte sich auf Remis und kurz danach folgten die Partiegewinne von Thorsten Müller, Tomasz Galazewski und Ansgar Müller. Vier Brettpunkte waren eingetütet und dazu ein Mannschaftspunkt gegen den Abstieg. Der kleine Zeiger auf der Uhr hatte schon die „2“ überrundet, vier Stunden waren gespielt, als die zwei Mehrbauern von Daniel Lippert mit tatkräftiger Unterstützung von Läufer und Springer für unseren fünften Punkt sorgten. Thomas Noack konnte trotz heftiger Gegenwehr den Verlust nicht vermeiden. Das Resultat von 5:3 gegen einen Mitabstiegskonkurrenten ist ein guter Start.
Norbert Heymann
02. - 07. Oktober 2021

USC-Doppelerfolg beim Cup der Deutschen Einheit

Beim Cup der Deutschen Einheit 2021 nahm die fünfköpfige USC-Delegation vom 2. bis 7. Oktober 2021 in Wernigerode in zwei von zwölf Gruppen teil. Nach dem dritten Platz im Vorjahr gewann Max Oramus seine Gruppe 12 und Pauline Pohland belegte den zweiten Platz hinter ihm. Der frühere Gruppensieger Iorvik Verhoeven ging diesmal auf Platz zwei in der Gruppe 9 durchs Ziel. Herzlichen Glückwunsch! Auch Julius Pilz (7. Platz) und Arne Kaplan (9. Platz) spielten in der Gruppe 12 mit.

Max Oramus     Pauline Pohland      Iorvik Verhoeven
25. September 2021

‚Spreegurkenturnier‘...

...ist der offizielle Name des 21. Mannschafts-Schnellschachturniers der Spreewald-Schachgemeinschaft Lübbenau e.V. um den Spreewaldpokal. Am 25. September 2021 fuhren drei USC-Teams, verstärkt durch Siegfried Preuß von unserem Partnerverein SV Preußen, nach Duben ins dortige Landhaus. An neun Partien mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit mussten sich viele Corona-Zwangspausierende erst gewöhnen. Vier Schachfreunde bildeten eine Mannschaft und unseren besten Spielern war ein Medaillenplatz zuzutrauen. Es wurde nach neun Runden schließlich der ‚undankbare‘ vierte Rang. USC I: Tomasz Galazewski (Brett 1 - 6.5 Punkte), Jan Grabowski (Brett 2 - 5.5 Punkte), Daniel Lippert (Brett 3 - 6.5 Punkte), Bernd Ketelhöhn (Brett 4 - 3.5 Punkte). Ebenfalls neun Wettkämpfe spielte das zweite USC-Team mit Michael Ziern (Brett 1 - 3.5 Punkte), Sven Krannich (Brett 2 - 4.5 Punkte), Siegfried Preuß (Brett 3 - 4.0 Punkte), Grit Lippert (Brett 4 - 5.0 Punkte). Wobei Grit Lippert mit vier Niederlagen startete, um dann Mittagessengestärkt mit fünf Siegen weiterzumachen. Platz elf sprang am Ende für USC II heraus. Nur acht Runden bestritten unsere Jugendlichen, da sie in der fünften Runde spielfrei waren. Unsere beiden Routiniers (16 und 17 Jahre alt) spielten vorne und durch zwei Youngster (11 und 12 Jahre) verstärkt, waren sie auch das jüngste Team im Feld der siebzehn Mannschaften und wurden für ihren Kampfgeist mit dem dreizehnten Platz belohnt. USC III: Hubert Sasik (Brett 1 - 2.0 Punkte), Konrad Hütteroth (Brett 2 - 2.0 Punkte), Max Oramus (Brett 3 - 6.5 Punkte!!), Pauline Pohland (Brett 4 - 2.0 Punkte). Max und Pauline konnten sich gut einspielen für das eine Woche später beginnende Turnier um den ‚Cup der deutschen Einheit‘ in Wernigerode.
19. September 2021

USC-Open

Mit musikalischer Untermalung durch schalmeienähnlichen Baulärm und rockigen Schlagereinlagen fanden zwei kleine Turniere im Schachdomizil „Feuervogel“ statt. Auf Initiative von Daniel Lippert spielten am 18. und 19. September 2021 jeweils sechs Schachfreunde in zwei Gruppen. In der Gruppe U 16 ließ Max Pohland keinen Zweifel daran alle fünf Partien zu gewinnen, was ihm auch gelang. Rang zwei sicherte sich Max Oramus vor Pauline Pohland. Fast schon den Charakter eines Wettkampfes beider Frankfurter Vereine hatte die zweite Gruppe Ü 16. Jeweils drei Schachfreunde vertraten ihre Farben. Der favorisierte Tomasz Galazewski vom USC musste dem von der Papierform her besten „Preußen“ Marcel Zierke den Turniersieg überlassen. Tomasz Galazewski und Thorsten Müller belegten die weiteren Plätze. Herzlichen Glückwunsch!

Max Leonhardt, Max Oramus, Max Pohland, Pauline Pohland, Arne Kaplan (v.l.)
04. September 2021

Paarschachturnier im Rahmen der Rüdersdorfer Gesundheitswoche

Am 4. September 2021 stellte der USC sechs Zweierteams im Feld der 27 Mannschaften. Den zweiten Platz sicherten sich Grit und Daniel Lippert (1. Platz Sonderwertung Eltern/Kind). Die weiteren Platzierungen: 6. Platz Ansgar und Thorsten Müller (2. Platz Sonderwertung Eltern/Kind), 10. Platz Dominik und Max Oramus (Vater/Sohn), 13. Platz Kristine Pews und Norbert Heymann (1. Platz Sonderwertung Ehepaar/Gleichgestellte - war auch das einzige teilnehmende Paar), 15. Platz Marion und Konstantin Emanuel Kühn (Mutter/Sohn), 20. Platz Arne Kaplan und Kurt Schweda (1. Platz Sonderwertung Großeltern/Enkel). Herzlichen Glückwunsch!
Übrigens: Dominik Oramus holte 6 Punkte … im Tischtennis!
29. August 2021

Uff! Geschafft! Platz 6! - Klassenerhalt in der Landesliga

Am letzten Spieltag (29.08.2021) der Mannschaftssaison in der obersten Brandenburger Spielklasse, die Ende September 2019 begann, sicherten sich die USC-er den Klassenerhalt in der Landesliga. Das 4.5:3.5 gegen den Tabellenzweiten Potsdamer SV Mitte kam recht glücklich zustande. Ersatzgeschwächt lagen die Landeshauptstädter schnell mit 0:3 hinten und nach den Remispartien von Sven Krannich und Grit Lippert war das Minimalziel der Frankfurter erreicht: ein Mannschaftsunentschieden und im Fernduell mit der SSG Lübbenau mussten die Spreewälder jetzt sehr hoch gewinnen. Doch diese Gedanken machte Thomas Noack mit seinem Remis zunichte. Der Mannschaftssieg war ebenso gesichert wie der Klassenerhalt (Rang sechs von zehn Teams). Daran änderten auch die Niederlagen von Bernd Ketelhöhn und Thorsten Müller nichts. Bis auf zwei Veränderungen bleibt die Mannschaft zusammen und will in der nächsten Spielzeit beweisen, dass die „berühmte“ zweite Saison in einer Liga nicht die schwerere ist.
21. August 2021

Platz drei für Daniel Lippert

Beim Freizeit-Cup in Rüdersdorf am 21. August 2021 waren auch Konstantin Emanuel Kühn und Daniel Lippert beim Hauptturnier mit 55 Teilnehmern dabei. Der elfjährige Konstantin gewann zwei Partien und Daniel (19 Jahre) wurde dritter. Er besiegte auch den Turniersieger. Herzlichen Glückwunsch!
http://www.lsbb.de/archiv-pdf/ruedersdorf-210821-ht.pdf
15. August 2021

Premiere, Remis und Beethoven

Am 15. August 2021 wurde die unterbrochene Landesliga-Saison 2019/2020 mit der achten Runde fortgesetzt. Erstmals fand ein Wettkampf im neuen USC-Schachdomizil „Feuervogel“ in den Gerstenberger Höfen statt. Gestaltet und finanziert wurde der Raum von Vereinsmitgliedern. Zu Gast war ein Team des ESV Lok Raw Cottbus und mit einem Sieg wären die
USC-er dem Ziel Klassenerhalt erheblich näher gekommen. Die Chancen standen gut, denn die Gastgeber traten in Bestbesetzung an. Thomas Noack lehnte ein frühzeitiges Remisangebot ab und unser fleißigster Punktesammler Michael Ziern gewann kurz danach. Zur musikalischen Untermalung trug zwischendurch ein Klavierspieler von der im gleichen Haus untergebrachten Kulturmanufaktur bei. Damit die Schachspieler die weißen und schwarzen Figuren ungestört übers Brett schieben konnten, ließ der Musiker netterweise die weißen und schwarzen Tasten bald wieder in Ruhe. Mit der Ruhe war es sogleich wegen der Musiker-Ankündigung vorbei, er werde jetzt Banjo spielen. Doch das war nicht zu hören. Während nach gut vier Stunden Spielzeit Jan Grabowski und Thorsten Müller an den beiden Spitzenbrettern gewannen und Bernd Ketelhöhn einen halben Punkt beisteuerte, gab es für Grit Lippert, Thomas Noack und Sven Krannich Niederlagen. Zum Trost wurde von der Kulturmanufaktur der Versuch unternommen, Beethovens unvollendete zehnte Sinfonie mit Hilfe einer Klaviatur zu vollenden. Eine freundliche Bitte unseres Mannschaftskapitäns und die Vollendung blieb unvollendet. Daniel Lippert musste schließlich nach sechs Stunden Spielzeit ins Remis einwilligen und mit einem 4:4-Unentschieden geht es in die letzte Runde am 29. August 2021 nach Potsdam zum Tabellenzweiten.

Wettkampfjahr 2020
 
Bernd Ketelhöhn erhält den Titel „ICCF Fernschachmeister“


Der Internationale Fernschach-Verband (International Correspondence Chess Federation) hat Bernd Ketelhöhn vom USC Viadrina Frankfurt (Oder) den Titel „ICCF Fernschachmeister“ verliehen. Herzlichen Glückwunsch!
16. - 21. Oktober 2020 in Wernigerode

                             

Drei Sieger stellte der USC beim Cup der Deutschen Einheit in Wernigerode - Daniel Lippert, Konstantin Kühn und Max Pohland

Vom 16. bis 21. Oktober 2020 in Wernigerode gewannen Konstantin Emanuel Kühn (7 Punkte aus 7 Partien), Daniel Lippert und Max Pohland ihre Gruppen. Der Bronzerang ging in ihren Gruppen an Max Oramus und Joachim Müller. Herzlichen Glückwunsch! Alle Frankfurter Platzierungen: Konstantin Emanuel Kühn (1. Platz / Gruppe 12), Daniel Lippert (1. Platz / Gruppe 2), Ansgar Müller (10. Platz / Gruppe 6), Joachim Müller (3. Platz / Gruppe 11), Max Oramus (3. Platz / Gruppe 12), Julius Pilz (8. Platz / Gruppe 12), Max Pohland (1. Platz / Gruppe 9), Pauline Pohland (6. Platz / Gruppe 12), Hubert Sasik (19. Platz / Gruppe 6), Karolina Ziern (12. Platz / Gruppe 12), Michael Ziern (8. Platz / Gruppe 3).
31. Juli 2020

Ansgar Müller spielte remis

Bei der Simultanvorstellung von Großmeister Niclas Huschenbeth in Bernau am 31. Juli 2020 erzielte Ansgar Müller (12 Jahre) ein Remis gegen den amtierenden Deutschen Meister. Herzlichen Glückwunsch! Der Großmeister spielte an 28 Brettern gleichzeitig und verlor - neben dem Remis gegen Ansgar - nur eine einzige Partie. Auch Daniel Lippert, Thorsten Müller und Julius Pilz traten an und mussten ihre Partien aufgeben.
01. März 2020

Landesliga - Chance verpasst

Mit einem Sieg im direkten Abstiegsduell bei der SSG Lübbenau I hätten die USC-er am 1. März 2020 drei Runden vor Schluss alles klar machen können. Doch eine bittere 3.5:4.5-Niederlage machten alle Hoffnungen auf einen vorzeitigen Klassenerhalt in der Landesliga zunichte. Dabei war der Beginn recht verheißungsvoll: zunächst hatte der 17-jährige Daniel Lippert mit einer defekten Schachuhr - sie dient zur Erfassung der Bedenkzeit - zu kämpfen, was ihn nach zwei Stunden allerdings nicht am Sieg hinderte. Der Gegner des Mannschaftsleiters Norbert Heymann gewann die Partie, wobei die Schiedsrichterin später süffisant daran erinnerte, dass der Lübbenauer Spieler einige Zeit lang von der USC-Trainerin Kristine Pews betreut wurde. Die frühere Frauen-Bundesligaspielerin Grit Lippert erkämpfte ein Remis und nachdem Michael Ziern und Thomas Noack Remisangebote ablehnten, gewannen beide ihre Partien nach vier Stunden Spielzeit. Es stand somit 3.5:1.5 für die Gäste aus Frankfurt. Doch dann wendete sich das Schachbrett. Jan Grabowski kassierte seine erste Saisonniederlage und auch Thorsten Müller und Bernd Ketelhöhn mussten ihren Gegnern zum Sieg gratulieren. Wobei eine nachträgliche Analyse gute Remischancen für Bernd Ketelhöhn ergaben. In den letzten beiden Runden können die USC-er die Landesliga aus eigener Kraft halten, was aber bei der Gegnerschaft sehr schwer wird. Gelegenheit dazu gibt es bereits in zwei Wochen im Heimspiel gegen ESV Lok Raw Cottbus I.
09. Februar 2020
 

Landesliga - Überraschend

Am 9. Februar 2020 war der Tabellenzweite SC Empor Potsdam II beim USC zu Gast und überließ den sich im Abstiegskampf befindlichen Gastgebern fünf Punkte. Zunächst passierte zwei Stunden lang recht wenig und die erste Punkteteilung gab es am Brett von Thomas Noack. Michael Ziern bezwang den 10-jährigen Peter Grabs, der als größtes Brandenburger Nachwuchstalent gilt. Leider geriet Grit Lippert in einen Angriff auf ihren König, den sie nicht abwehren konnte. Am Spitzenbrett trennte sich Jan Grabowski mit einem Remis von seinem Gegner und die Niederlage von Thorsten Müller konnte Bernd Ketelhöhn mit seinem Sieg egalisieren. So stand es nach über vier Stunden Spielzeit 3:3 und nur noch die jüngsten USC-er spielten noch: Daniel Lippert (17 Jahre) und der zwei Jahre jüngere Konrad Hütteroth, der erstmals in dieser Saison zum Einsatz kam. Souverän wehrten beide Angriffsbemühungen ihrer von der Papierform her stärkeren Gegner ab und wurden mit Siegen belohnt. Gerettet sind die USC-er vor dem Abstieg noch nicht, können aber gegen einen direkten Konkurrenten im nächsten Wettkampf in Lübbenau am 1. März 2020 die Weichen stellen: entweder Richtung Klassenerhalt oder sie müssen weiter zittern.
26. Januar 2020
 
Brandenburger Landes-Pokal-Mannschaftsmeisterschaft - ausgeschieden

In der 2. Runde der Brandenburger Landes-Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2019/20 am 26.01.2019 unterlag das USC-Team beim Oberligisten SG Lok Brandenburg mit 1.5:2.5 Punkten. Lediglich Thorsten Müller konnte seinen Gegner besiegen. Der Neuzugang Tomasz Galazewski spielte Remis gegen den internationalen Titelträger Günter Walter, während Daniel Lippert und Thomas Noack ihre Partien verloren.
19. Januar 2020
 
Landesliga - Das Abstiegsgespenst guckt aufs USC-Schachbrett

Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Gäste vom ESV Eberswalde hatten die USC-er in der fünften Runde der Landesliga am 19. Januar 2020 keine Chance und verloren 2.5:5.5. Nach Punkteteilungen von Bernd Ketelhöhn und Michael Ziern dauerte es über drei Stunden, bis die nächste Partie beendet war. Der 17-jährige Daniel Lippert hatte es mit dem besten Eberswalder Spieler zu tun und musste den Unterschied in der Spielstärke und Erfahrung anerkennen. Auch der zwei Nachwuchsspieler des USC, Tom-Niclas Brune (14 Jahre), hatte trotz heftiger Gegenwehr keine Chancen und verlor ebenfalls. Ein Remis von Thomas Noack war ein Lichtblick und auch die moralische Unterstützung von Siegfried Preuß und Frank Urbanek vom Partnerverein SV Preußen, die nach ihrem eigenen Wettkampf vorbeischauten, änderte nichts an der Niederlage von Thorsten Müller. Einzig der USC-Spitzenspieler Jan Grabowski besiegte seinen Gegner und nach sechs Stunden Spielzeit gab auch Grit Lippert auf. Platz acht ist der letzte Nichtabstiegsplatz. Gegen den Zweitplatzierten SC Empor Potsdam II dürfte es am 9. Februar ähnlich schwer werden, sodass es wohl auf den 1. März ankommt, wenn die Frankfurter zum Mitabstiegskandidaten nach Lübbenau müssen. Diese belegen derzeit Rang neun.

Wettkampfjahr 2019
 
13. Dezember 2019

Frankfurter Blitzmeisterschaft

Am 13.Dezember lud Siegfried Preuß vom gastgebenden SV Preußen bereits zum siebten Male zur "Frankfurter Blitzmeisterschaft" ein. Beide Frankfurter Vereine schickten jeweils acht Spieler ins Feld, so dass insgesamt 16 Akteure am Start waren. Nach 15 Runden anstrengendem Figurengeschiebe konnten  dann auch die Sieger geehrt und mit Sachpreisen, die wiederum durch beide Vereine bereit gestellt wurden, versorgt werden. Das dritte Jahr in Folge gab es dabei ein Doppelerfolg der USC-Vertreter. Thorsten Müller sicherte sich mit 12,5 Punkten die Meisterschale vor Tomasz Galazewski, der sich 12 Punkte erkämpfte. Für Organisator Siegfried Preuß blieb wieder einmal "nur" der Bronzeplatz. 10,5 Punkte waren dafür nötig. Stichkämpfe wurden diesmal nicht durchgeführt, da bei Punktgleichheit die Partie(n) gegeneinander gewertet wurden. Bestplatzierte Teilnehmerin war Grit Lippert auf Rang zehn mit 7,5 Punkten und bester Nachwuchsblitzer wurde Daniel Lippert mit acht Punkten auf Platz neun.
08. Dezember 2019

Landesliga - Chancenlos

Die vierte Landesliga-Runde am 8. Dezember 2019 führte das USC-Team zum alten - und es sei vorweggenommen - auch neuen Tabellenführer nach Forst/Lausitz. Beide Mannschaften traten fast in Bestbesetzung an und nach drei Stunden Spielzeit fielen die ersten Entscheidungen: Bernd Ketelhöhn musste aufgeben. Nach den Remispartien von Daniel Lippert und dem erstmals mitspielenden Sven Krannich, gaben auch Thorsten Müller, Hubert Sasik und Thomas Noack ihre Partien auf. Nur Michael Ziern konnte gewinnen und mit einer großartigen Leistung erzielte Jan Grabowski ein Remis gegen einen internationalen Titelträger. Nach dieser 2.5:5.5-Niederlage belegen die USC-er den siebenten von zehn Plätzen. Am 19. Januar 2020 kommt der Tabellennachbar ESV Eberswalde nach Frankfurt.
17. November 2019

Landesliga - zweifache Premiere

Tom-Niclas Brune (14 Jahre) und der gleichaltrige Hubert Sasik spielten erstmals in der Landesliga-Mannschaft und mit dem Spitzenspieler des USV Potsdam war zum ersten Mal ein deutscher Meister beim USC zu Gast. Mirko Eichstaedt gewann zwei deutsche Meisterschaften des Blinden- und Sehbehinderten Schachbundes. Gespielt wurde am 17. November 2019 auf zwei Schachbrettern: einem sogenannten Braillebrett und dem „normalen“ Schachbrett für den „sehenden“ Spieler. Hinzu kam eine Schachuhr mit zwei Laufwerken, die über einen Ohrhörer die noch vorhandene Bedenkzeit für den sehbehinderten Spieler angab. Wie der Schiedsrichter Norbert Heymann bei der Wettkampferöffnung versicherte, gebe die Uhr jedoch keine Tipps und sage auch keine Schachzüge vor. Nach drei Stunden Spielzeit mussten sich Bernd Ketelhöhn und Hubert Sasik ihren spielstärkeren Gegnern geschlagen geben. Der zweite Debütant, Tom-Niclas Brune, geriet frühzeitig in einen heftigen Angriff und suchte ständig nach Gegenchancen. Michael Ziern spielte ebenso Remis wie der Frankfurter Stadtmeister Thorsten Müller. Sein Gegner Mirko Eichstaedt war von der Papierform her höher einzuschätzen. Berufsbedingt pausierte der sonst an Brett eins spielende Jan Grabowski; er kam kurz vorbei und wünschte seinen noch spielenden Mannschaftskameraden beim Zwischenstand von 1:3 viel Erfolg. Thorsten Müller hielt beim Betrachten der Stellungen auf den Brettern zu diesem Zeitpunkt alle Endstände für möglich: von 1:7 bis 4:4. Daniel Lippert lehnte ein Remisangebot ab und gewann souverän. Grit Lippert erspielte sich einen kleinen Vorteil, konnte diesen jedoch nicht in einen ganzen, sondern nur in einen halben Punkt verwandeln. Auch Thomas Noack gelang ein Remis gegen einen als besser einzuschätzenden Gegner. Beim Stand von 3:4 kämpfte Tom-Niclas Brune auch nach sechs Stunden Spielzeit unverdrossen weiter. Und sein Einsatz wurde belohnt! Zur Überraschung seines Gegners und auch einiger Zuschauer startete er einen erfolgreichen Mattangriff. Mit dem überraschenden Unentschieden 4:4 sind die USC-er auf dem fünften Platz und in drei Wochen geht es zum Mitaufsteiger und Tabellenführer nach Forst/Lausitz.
31. Oktober - 03. November 2019

Platz fünf für Thorsten Müller bei den Landesmeisterschaften

Unser Stadtmeister wurde fünfter bei der Landes-Einzelmeisterschaft vom 31.10. bis 03.11.2019 in der Seniorentagesstätte in Trebbin. Vierzehn Schachfreunde nahmen teil.
19. Oktober 2019

Landesliga - In der Realität angekommen

Nach dem hohen Auftaktsieg ging es für die USC-er am 20. Oktober 2019 in der Landesliga zum Vizemeister SC Oranienburg I. Obwohl die Frankfurter fast in Bestbesetzung antraten, nur für Jan Grabowski kam der Mannschaftsleiter ins Team, genügte ein Blick auf die gegnerische Aufstellung für Ernüchterung: an jedem der acht Bretter sprach die Papierform für die Gastgeber. Nach drei Stunden Spielzeit sorgten Thorsten Müller mit seinem Sieg am Spitzenbrett und Bernd Ketelhöhn am Nachbarbrett, er spielte remis, für die überraschende Frankfurter Führung. Pech hatte Michal Zaporowski, der gut spielte und durch Überschreitung der Bedenkzeit verlor. Auch Grit und Daniel Lippert sowie Michael Ziern mussten ihre Partien aufgeben. Norbert Heymann teilte den Punkt mit seinem Gegner und nach fünfstündiger Spielzeit gab auch Thomas Noack auf. Zum Ende stand es 6 : 2 gegen den USC Viadrina. Am 17. November 2019 erwarten die USC-er den USV Potsdam I und mit ihm eine ähnlich schwere Aufgabe.
01. - 06. Oktober 2019

Cup der Deutschen Einheit - Erfolgreich wie noch nie

Bereits zum neunten Mal nahmen Mitglieder vom USC Viadrina, alle trainiert von Kristine Pews,  am Cup der Deutschen Einheit (vormals Deutschland-Cup) teil. Die zehnte Auflage wurde vom 1. bis 6. Oktober 2019 in Wernigerode ausgetragen. Doch drei Frankfurter Gruppensieger fuhren noch nie nach Hause! Daniel Lippert, Ansgar Müller und Hubert Sasik belegten in ihren Gruppen Platz eins. Hubert Sasik konnte zudem seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Mit ihren dritten Plätzen kamen auch Friedrich Milling und Dominik Oramus in die Medaillenränge. Alle Frankfurter Platzierungen: Konstantin Emanuel Kühn (7. Platz / Gruppe 12), Daniel Lippert (1. Platz / Gruppe 4), Friedrich Milling (3. Platz / Gruppe 11), Oskar Minow (5. Platz / Gruppe 8), Ansgar Müller (1. Platz / Gruppe 8), Joachim Müller (12. Platz / Gruppe 12), Dominik Oramus (3. Platz / Gruppe 12), Max Oramus (13. Platz / Gruppe 12), Julius Pilz (9. Platz / Gruppe 12), Hubert Sasik (1. Platz / Gruppe 7).
29. September 2019

Landesliga - Premiere gelungen


Am 29. September 2019 startete das USC-Team in die neue (Landesliga-)Saison und das gleich mit einem überraschend hohen Sieg: 6.5:1.5 gegen den Hohenleipischer SV Lok I. Jedoch traten die Gäste ohne ihren besten Spieler an. Beide Teams sind Neulinge in der höchsten Brandenburger Spielklasse und die Frankfurter mühten sich mehr als drei Stunden, bis unser Neuzugang Grit Lippert USC-Geschichte schrieb und den ersten Landesligapunkt erzielte. Der erfolgreichste USC-er der letzten Saison, Michal Zaporowski, kam über ein Remis nicht hinaus und nach einer weiteren halben Stunde bauten Daniel Lippert und Thomas Noack den Vorsprung der Gastgeber auf 3.5 Punkte aus. Über eine Stunde dauerte es noch, bis Michael Ziern seinen jugendlichen Gegner bezwingen konnte, während Bernd Ketelhöhn seinem Gegenüber die Hand zur Partieaufgabe reichte. Thorsten Müller drohte seinen Gegner Matt zu setzen, was dieser einsah und aufgab und auch Jan Grabowski bezwang seinen Gegner. Zwei wichtige Mannschaftspunkte gegen den Abstieg konnte der USC verbuchen.
14./15. September 2019

Frankfurter Open - U 12

Nach sechs Runden mit jeweils einer Stunde Bedenkzeit gewann am 14. und 15. September 2019 Konstantin Emanuel Kühn vom gastgebenden USC Viadrina vor David Gretschko (BSG Stahl Eisenhüttenstadt) und Joachim Müller, ebenfalls USC Viadrina. Im Schnellschachturnier (15 Minuten Bedenkzeit) waren die Gastgeber auf den vorderen Plätzen unter sich. Es siegte Max Oramus vor Konstantin Emanuel Kühn und Joachim Müller.
27. Frankfurt (Oder) Open 2019

Und schon ist das Turnier wieder Geschichte. Nach spannenden Partien mit teilweise überraschenden Ergebnissen konnten wir die Preisträger ehren. Den Turniersieg und damit den Pokal schnappte sich Fide-Meister Karsten Hansch (SC Empor Potsdam). Auch seine Schlussrundenniederlage gegen Thorsten Müller (USC Viadrina) konnte seinen Triumphzug nicht stoppen. Der Oderstädter wird damit Vizesieger, gleichzeitig Frankfurter Stadtmeister und ist somit für die Landes-Einzelmeisterschaft Brandenburg qualifiziert. Ebenfalls vier Punkte erspielte sich Wilfried Woll (Greifswalder SV), der damit auf Rang drei der Tabelle landete. Beste Teilnehmerin: Cordelia Koppe (SV GA Rüdersdorf), bester Jugendlicher: Ian Joshua Buller (SV GA Rüdersdorf), bester vereinsloser (Hobby-)Spieler: Thomas Ullrich (Frankfurt (Oder)).
31. August 2019

17. Schnellschachturnier des SV Marzahna 57 e.V
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Das Turnier erinnert an die Schlacht bei Dennewitz im Jahr 1813 und ist bekannt für sein gut besetztes Teilnehmerfeld. Die USC-er Norbert Heymann, Daniel Lippert und Hubert Sasik landeten am 31. August 2019 im hinteren Drittel des 60-köpfigen Teilnehmerfeldes.
26. - 28. Juli 2019

Turniersieg für Daniel Lippert

Beim XXI. Briesener Open vom 26. - 28.07.2019 wurden die 123 Teilnehmer nach Spielstärke in vier Gruppen eingeteilt. Die Gruppe B gewann der 17-jährige Daniel Lippert; er gab in fünf Runden nur einen halben Punkt ab. Max Pohland (12 Jahre) wurde dritter in der Gruppe D und den jeweils neunten Platz belegten Hubert Sasik (14 Jahre / Gruppe C) und Max Oramus (9 Jahre) in der Gruppe D. Die weiteren USC-Platzierungen: Konstantin Emanuel Kühn (9 Jahre / Platz 22 / Gruppe D), Oskar Minow (14 Jahre / Platz 21 / Gruppe C), Julius Pilz (10 Jahre / Platz 25 / Gruppe D). Thomas Noack nahm als einziger unserer Erwachsenen teil und belegte Platz 24 in der Gruppe A. Für Max Oramus und Julius Pilz war es das erste Turnier in dieser Größenordnung und die Trainerin Kristine Pews setzt große Hoffnungen in die beiden Schüler der Evangelischen Grundschule.
10. April 2019

Landesliga - wir kommen

Eine Abstimmung der Mannschaftsmitglieder des USC Viadrina ergab eine große Mehrheit für den Aufstieg in die Landesliga. Der zweite Platz in der Landesklasse Nord und der Verzicht des Staffelsiegers BSG Pneumant Fürstenwalde ermöglichte dies.
07. April 2019

Es war spannend - Aufstiegsrecht für die Landesliga erkämpft

In der letzten Runde der Landesklasse Nord am 7. April wollte es der Auslosungsgott, dass die Teams auf den Plätzen zwei bis vier in Frankfurt spielten. Der zweitplatzierte SC Lindow 02 trat beim SV Preußen Frankfurt I an und der SV Hellas Nauen I (Platz drei) war bei der Nummer vier USC Viadrina zu Gast. Platz zwei in der Endtabelle machte berechtigte Hoffnungen auf das Aufstiegsrecht in die Brandenburger Landesliga, da dem erstplatzierten BSG Pneumant Fürstenwalde I Nichtaufstiegsambitionen nachgesagt wurden. So staunten die USC-er nicht schlecht, als der Lindower Mannschaftsleiter vorbeischaute, um regelmäßig „Schachwasserstandsmeldungen“ an seine Mannschaft durchzugeben. Zunächst hatte er wenig zu tun. Bernd Ketelhöhn kam mangels Gegner zu einem kampflosen Sieg und die Punkteteilungen von Michael Ziern und Sven Krannich folgten. Etwas Glück hatten später Michal Zaporowski und Daniel Lippert, da ihre Spielpartner kurz hintereinander wichtige Figuren einfach stehen ließen und aufgaben. Die 4:1-Führung war nur zum Teil beruhigend, da zum Mannschaftssieg noch ein halber Brettpunkt hinzukommen musste. Der Frankfurter Spitzenspieler Jan Grabowski hatte es mit einem der besten Spieler der Liga und Problemen zu tun. Am Nachbarbrett kam Thorsten Müller in arge Zeitbedrängnis und auf Bitten des USC-Mannschaftsleiters bot Thomas Noack seinem Gegner ein Remis an, obwohl seine Position erheblich besser war. Kein Risiko war das Gebot der Stunde. Thomas Noack verhielt sich mannschaftsdienlich und sein Angebot wurde angenommen! Der USC-Sieg somit gesichert und wurde durch die Punkteteilung von Jan Grabowski und den Sieg von Thorsten Müller zum 6:2 ausgebaut. Durch die Schützenhilfe des Partnervereins SV Preußen, der mit 5:3 gegen den SC Lindow 02 gewann, hat das USC-Team nun das Aufstiegsrecht in die Landesliga.
24. März 2019

Erhofft, aber nicht erwartet - Sieg in Oranienburg

Erhofft, aber nicht ganz erwartet war der USC-Sieg am 24. März in der Landesklasse Nord beim SC Oranienburg II. Nach noch nicht einmal zwei Stunden verlor Thomas Noack in einer taktisch betonten Begegnung zunächst den Faden und dann die Partie. Daniel Lippert und Thorsten Müller, letzterer hatte noch 25 Züge in drei Minuten zu absolvieren, also ganz entspannt, schafften beide die erste Zeitkontrolle, während Michal Zaporowski seine erste Saisonniederlage kassierte. Punkteteilungen von Bernd Ketelhöhn und Michael Ziern zeigten einen Zwischenstand von 1:3 gegen den USC-Team an. Die Partiegewinne von Jan Grabowski und Sven Krannich, sowie das Unentschieden von Daniel Lippert sorgten für ein spannendes 3.5:3.5. Schließlich stellte Thorsten Müller den Mannschaftssieg mit 4.5:3.5 sicher. Eine Runde vor Schluss liegt das USC-Team auf dem vierten Platz. Am 7. April kommt dann der Drittplatzierte SV Hellas Nauen I nach Frankfurt.
09. März 2019

Brandenburger Schulmeisterschaft in Fredersdorf-Vogelsdorf


Am 9. März 2019 fand das Turnier in Fredersdorf-Vogelsdorf mit 26 Mannschaften in der Wettkampfklasse Grundschule statt. Konstantin Kühn, Joachim Müller, Max Oramus, Julius Pilz und Pauline Pohland belegten einen sehr guten siebenten Platz. Zwei Runden vor Schluss, es wurden sieben Wettkämpfe ausgetragen, lag die Mannschaft noch auf Platz zwei. Betreut wurde das Team von Marion Kühn und Thomas Noack. Tom-Niclas Brune, Ansgar Müller, Max Pohland und Hubert Sasik haben in der Wettkampfklasse III (Altersklasse U 15) bei der gleichen Veranstaltung Platz eins belegt. Es nahmen sieben Schulmannschaften teil und die Frankfurter gewannen jeden der sechs Wettkämpfe. In zwanzig von vierundzwanzig Schachpartien siegten sie. Bemerkenswert ist, dass Ansgar und Max noch in der Altersklasse U 13 hätten starten können. Mit dem Turniersieg wurde das Recht zur Teilnahme an der Deutschen Schulmeisterschaft in Berlin vom 22. - 26.05.2019 erworben. Die Betreuung oblag Kristine Pews und dem Frankfurter Stadtmeister Thorsten Müller. Fast alle Schüler der beiden Mannschaften sind Mitglieder des USC Viadrina und werden von Kristine Pews trainiert.
02. März 2019

Jugend-Schnellschachturnier


Am 2. März 2019 in Berlin waren 195 Kinder und Jugendliche dabei. Darunter vom USC Tom-Niclas Brune, Daniel Lippert, Oskar Minow, Ansgar Müller, Jonathan Panzer, Max Pohland, Pauline Pohland und Hubert Sasik. Am erfolgreichsten waren Daniel Lippert (49. Platz) und Hubert Sasik (74. Platz); beide erhielten Sonderpreise. Für den elfjährigen Jonathan Panzer war es das erste Turnier und er erzielte beachtliche zwei Punkte.
24. Februar 2019

Klassenerhalt mit der 7. Runde endlich geschafft


Der abstiegsbedrohte SV Briesen erwies sich in der 7. Runde der Landesklasse Nord am 24. Februar 2019 als der erwartet schwere Gegner. Nach drei Stunden Spielzeit riss die Siegesserie von Michal Zaporowski, der zuvor sechs Mal hintereinander gewonnen hatte. Er musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Auch Jan Grabowski konnte sich nicht durchsetzen und teilte den Punkt mit seinem Kontrahenten. Ebenso wie Bernd Ketelhöhn und Sven Krannich, wobei Krannichs Gegner mit Läufer und Springer nicht Mattsetzen konnte. In einem packenden Zeitnotduell, Thorsten Müller und sein Gegner hatten noch jeweils drei Minuten für fünfzehn Züge, gelang es dem USC-er nicht, seinen materiellen Nachteil auszugleichen. Er unterlag seinem Gegenüber ebenso wie Thomas Noack am vierten Brett. Für den 4:4-Endstand sorgten Michael Ziern und Daniel Lippert, die beide ihre Gegner bezwingen konnten. Die Frankfurter sind nun auf dem fünften Platz und haben mit dem Auf- und Abstieg nichts mehr zu tun.
09. Februar 2019

Klassenerhalt fast gesichert


Der 16jährige Daniel Lippert konnte wiederholt seine Partie gewinnen.

Der USC hatte in der 6. Runde der Landesklasse den Tabellenletzten ESV Eberswalde II zu Gast. Dieser wollte die wohl letzte Chance auf den Nichtabstieg unbedingt nutzen und sorgte dafür, dass sich das USC-Team drei Stunden abmühte, bis kurz hintereinander gleich fünf Begegnungen entschieden waren. Neben den Punkteteilungen von Sven Krannich, Bernd Ketelhöhn und Michael Ziern, besiegten Daniel Lippert und Michal Zaporowski ihre Gegner. Für Michal Zaporowski war es der sechste Sieg im sechsten Spiel. Nach über vier Stunden Spielzeit bot der Gegner von Jan Grabowski am Spitzenbrett ein Remis an, um dann einen Zug später mattgesetzt zu werden. Zwei weitere Punkte zum 6.5:1.5-Mannschaftssieg steuerten Thomas Noack und Thorsten Müller bei. Beide mussten fast über die volle Distanz von fünf Stunden Spielzeit gehen. Der USC ist nun auf Platz vier und dürfte mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben. Am 24. Februar geht es zum abstiegsbedrohten SV Briesen.
20. Januar 2019

Im Lokalderby siegreich

Am 20. Januar 2019 war das USC-Team beim Stadtrivalen SV Preußen zu Gast. Beide Mannschaften spielten fast in Bestbesetzung und durch Siege von Bernd Ketelhöhn und Michal Zaporowski und den Punkteteilungen von Jan Grabowski und Michael Ziern lagen die USC-er nach drei Stunden mit 3:1 in Führung. Remispartien von Thomas Noack und Sven Krannich sorgten für ein 4:2. Doch Thorsten Müller quälte sich, seinen Gegner und alle Zuschauer mit einer (eigentlich) verlorenen Stellung, bevor er das rettende Remisufer erreichte. Zum Glück warf ihm sein Gegner den schachlichen Rettungsreifen zu. Als letzter spielte das jüngste Teammitglied, der 16-jährige Daniel Lippert. Seine Position war gut, nur seine Bedenkzeit schmolz bedrohlich. Nach der Zeitkontrolle blieben ihm noch 10 Minuten und dem Gegner 30 Minuten für den Rest der Partie. Durch geschicktes Spiel schaffte es Daniel tatsächlich, dass sein Gegenüber die Bedenkzeit überschritt, während er selbst noch 30 Sekunden hatte.
Fazit: erstmals besiegte der USC die erste Mannschaft des SV Preußen. Am Ende hieß es 5.5:2.5 Punkte.

Wettkampfjahr 2018
 
16. Dezember 2018

Wieder knapp verloren - diesmal gegen BSG Pneumant Fürstenwalde

Am 16.12.2018 ging - nach der Niederlage in Lindow - auch der Wettkampf gegen den zweiten Aufstiegsaspiranten, die BSG Pneumant Fürstenwalde, mit  3.5:4.5 Punkten verloren. Michal Zaporowski brachte die USC-er zunächst in Führung mit seinem souveränen Sieg gegen den früheren Frankfurter Open-Gewinner Tobias Lenz. Doch durch die Niederlagen von Jan Grabowski am Spitzenbrett und den zwölfjährigen Tom-Niclas Brune drehte sich das Blatt. Daran konnten letztlich auch der Sieg von Thorsten Müller und die Punkteteilung von Bernd Ketelhöhn, jeweils gegen wertzahlstärkere Gegner, nichts ändern. Michael Ziern verlor ebenfalls und der fast fünfstündige Kampf von Thomas Noack und Daniel Lippert zahlte sich nur zur Hälfte aus. Während der Routinier Thomas Noack seine Bedenkzeit überschritt und damit verlor, tat dies am achten Brett der Gegner von Daniel Lippert. Der erste Sieg in der Mannschaft für den 16-Jährigen. Mitte Januar geht es dann zum Lokalderby gegen den SV Preußen.
07. Dezember 2018

Frankfurter Blitzmeisterschaft

Am 7. Dezember 2018 hatten wieder alle 16 Teilnehmer jeweils nur 5 Minuten Bedenkzeit für die ganze Partie. Wie schon im Vorjahr lagen mit Jan Grabowski und Thorsten Müller zwei USC-er zum Schluss vorn. Der USC war mit 10 Mitspielern dabei und mit Grit Lippert, Marion Kühn und Kristine Pews nahmen auch erstmals drei unserer Frauen teil. Kristine Pews war auf Platz sieben am besten von ihnen platziert. Auch die beiden jüngsten Teilnehmer Ansgar Müller (11 Jahre) und Daniel Lippert (16 Jahre) kamen vom USC. Die dramatischste Partie spielten Grit Lippert und der amtierende Frankfurter Stadtmeister Thorsten Müller. Die frühere Frauen-Bundesligaspielerin überschritt die Bedenkzeit und verlor dadurch, während ihr Kontrahent noch eine Sekunde auf der Schachuhr hatte.
25. November 2018

Knapp verloren ist auch verloren - in Lindow/Mark

Die dritte Runde der Landesklasse Nord am 25.11.2018 verbrachte die USC-Mannschaft beim Tabellenführer in Lindow/Mark. Zunächst sah es nicht gut aus: Thomas Noack hatte nach neun Zügen einen Bauern weniger und auf dem Nachbarbrett bei Bernd Ketelhöhn hatten bestimmt nur der Spielpartner und er den Durchblick. Der sechzehnjährige Daniel Lippert sorgte bei seiner Gegnerin für eine Bauernschwäche und wurde nach drei Stunden Spielzeit mit einer Punkteteilung belohnt. Für ihn war es der erste Einsatz in der Mannschaft. Jan Grabowski hatte es mit dem wertzahlbesten Spieler der Liga zu tun und kämpfte fast die ganze Partie über mit einem Bauern weniger. Michael Ziern durfte sich drei Remisangebote seiner Gegnerin anhören, die er allesamt ablehnte. Thorsten Müller hatte es mit einer komplizierten Stellung zu tun und nur noch drei Minuten für zwanzig Züge. Sven Krannich und Michal Zaporowski gewannen nach vier Stunden Spielzeit Material, was jedoch nur Michal Zaporowski in einen Sieg ummünzte. Nach den Niederlagen von Thorsten Müller und Bernd Ketelhöhn stand bei Thomas Noack schließlich ein Sieg im Spielbericht. Als gewiefter Taktiker verkomplizierte er die Position, gewann Material und sein Gegner gab auf. Michael Ziern kam trotz aller Bemühungen leider nicht über ein Remis hinaus und die Gewinnversuche von Sven Krannich wurden nicht belohnt. Im Gegenteil. Jan Grabowski nutzte fast die ganze Spielzeit von fünf Stunden aus und bewies seinem Gegner, dass die Position remis war. Den Glückwunsch zum Unentschieden wehrte der Lindower Spitzenspieler vehement ab. Eine unsportliche Geste! Neben einer insgesamt fünfstündigen Autofahrt gab es für die USC-er nur 3.5 Punkte.
11. November 2018

Sieg verpasst - Heimvorteil nicht voll genutzt


Gegen den ESV Kirchmöser hatten die USC-er in der zweiten Runde der Landesklasse Nord am 11.11.2018 Heimrecht und wollten sich für drei Auswärtsniederlagen in Folge revanchieren. Trotz der zwischenzeitlichen 1:0- und 2:1-Führung durch Michael Ziern und Michal Zaporowski gelang dies bei Niederlagen von Bernd Ketelhöhn und Thorsten Müller nicht. Sven Krannich legte mit seinem Sieg wieder vor und nach einem Remis von Jan Grabowski am Spitzenbrett war der USC-Sieg zum greifen nah. Trotz Materialvorteil willigte Thomas Noack zu Recht in eine Punkteteilung ein, denn 13 Züge in 2 Minuten sind in einer komplizierten Stellung selbst für einen hervorragenden Blitzspieler wie Thomas Noack zu risikoreich. Als letzter spielte nach vier Stunden noch der elfjährige Ansgar Müller in seinem ersten Mannschaftseinsatz, konnte eine Niederlage jedoch nicht vermeiden. Der Wettkampf endete 4:4.
14. Oktober 2018

Landesklasse Nord - Auftakt gelungen in Schwedt

In der ersten Runde der Landesklasse Nord gelang dem USC-Team als Neuling in der zweithöchsten Brandenburger Erwachsenenliga ein überzeugender 7:1-Sieg bei den Schachfreunden Schwedt. Als erster gewann Sven Krannich mit einem überzeugenden Königsangriff. Der zwölfjährige Tom-Niclas Brune folgte mit einem Remis gegen einen wertzahlstärkeren Gegner und auch der frühere Frankfurter Stadtmeister Michael Ziern teilte den Punkt mit seinem Gegner. Nacheinander gewannen Jan Grabowski, Bernd Ketelhöhn, Thomas Noack, Thorsten Müller und Michal Zaporowski ihre Partien. Zwei wichtige Mannschaftspunkte für den Klassenerhalt sind gesichert.
02. - 07. Oktober 2018

Deutschland-Cup in Weringerode

Gold für Hubert Sasik - zweite Plätze für Friedrich Milling und Oskar Minow

Beim Deutschland-Cup vom 2. bis 7. Oktober 2018 in Wernigerode waren vom USC auch dabei: Konrad Hütteroth, Konstantin Emanuel Kühn, Max Pohland, Pauline Pohland, Rahel Johanna Pontigo, Iorvik Verhoeven.
22. September 2018

Schnellschachturnier um den Spreewaldpokal in Duben

Am 22. September 2018 war der USC in Duben mit vier Teams beim Mannschafts-Schnellschachturnier um den Spreewaldpokal dabei. Kein Verein stellte ebenso viele Mannschaften. Nach neun Runden belegte USC I mit Jan Grabowski, Bernd Ketelhöhn, Thorsten Müller, Thomas Noack den fünften Platz. Sven Krannich, Daniel Lippert, Michal Zaporowski und Michael Ziern, als USC IV ins Rennen gegangen, wurden vierzehnte. Unser Frauenteam (Marion Kühn, Grit Lippert, Beatrix Möllmann, Kristine Pews) ließ im Feld der 27 Mannschaften nur drei Teams hinter sich. Darunter leider auch die einzige teilnehmende Nachwuchsmannschaft (Tom-Niclas Brune, Ansgar Müller, Max Pohland, Hubert Sasik) mit einem Durchschnittsalter von 11,8 Jahren. Sie belegte mit nur einem Mannschaftsunentschieden den letzten Platz. Thomas Noack wurde mit einem Präsent für die 100. Partie in den Turnieren um den Spreewaldpokal ebenso geehrt, wie die USC-Frauen als einziges teilnehmendes Frauenteam.